Buddhismus Fotoausstellung

Buddhistische Inspirationen

Eine Fotoausstellung zum Thema Buddhismus ist ein weiteres Projekt von Jürgen Pöhlitz. Der Autor zeigt exemplarisch Eindrücke verschiedener buddhistischer Schulen und Kulturen. Bilder aus den (Vortrags-) Ländern Myanmar und Nepal finden sich darin wieder, wie auch Impressionen aus dem klösterlichen Leben in Sri Lanka, Thailand oder Laos.


 

Die Sujets sind nicht inszeniert, sie entstanden aus der Magie des Augenblicks und zeigen Innenansichten aus dem buddhistischen Alltagsleben. Die 32 Werke sind hochwertig auf Leinwand gedruckt und vereinen die authentische Wirkung eines Fotos mit der Zeitlosigkeit eines Gemäldes. Die Bilder werden untermalt mit buddhistischen Weisheiten aus alten überlieferten Pali-Schriften.


 

In einer Zeit der digital-medialen Flüchtigkeit lädt dieses ruhige Medium ein zum Betrachten und Verweilen, zum Reflektieren und Rezipieren. In Verbindung mit den philosophischen Texten gewährt die Ausstellung einen Einblick in das Wesen des Buddhismus.


 

Die Bilder entstanden auf etlichen Asienreisen über einen Zeitraum von Mitte der 90er Jahre bis 2007. Die Premiere- Präsentation der Ausstellung erfolgte im Rahmen des Kongresses ´Wissenschaft und Spiritualität` im Audimax-
gebäude der Universität Freiburg, anläßlich des Besuches Seiner Heiligkeit des XIV. Dalai Lama im Juli 2007.


 

Als Beispiel für eine vollumfängliche Präsentation mit entsprechender Vernissage sehen Sie hier Eindrücke von unserer Veranstaltung mit der Freiburger Sparkasse in der spätgotischen Meckelhalle im August/ September 2009.



Es folgen ein paar Beispielbilder mit den buddhistischen Weisheiten. Die Fotografien sind auf Leinwand gedruckt, mit Passpartouts gestaltet und auf Keilrahmen gezogen. Die Maße betragen 75 x 50 bis 90 x 60 cm, es gibt ein quadratisches Format (60 x 60 cm) und ein Panoramabild (100 x 50 cm). Interessierte Veranstalter können die Fotoausstellung hier buchen.



Niemals hat der Buddha
die Wahrheit gelehrt,
denn die Wahrheit
finden wir nur
in uns selbst.

Lamkara-Sutra, Majjhima Nikaya

Sri Lanka, Galle, Kaduruduwa Tempel 
Als Nonne, diszipliniert und selbstbeherrscht,
übte ich Achtsamkeit und fand wie ein Pfeil
zum Frieden. Der Aufruhr der Elemente legte
sich in mir. Frohsinn entstand.
Die Jagd nach dem Vergnügen ist eingestellt,
die Finsternis besiegt.
Ja, Tod, auch du bist überwunden.

Theri-Gatha (Lieder erleuchteter Nonnen)

Myanmar, Mingun  
Der große Ozean hat nur einen Geschmack,
den des Salzes.
Der wahre Weg hat nur einen Duft,
den der Befreiung.

Majjhima – Nikaya

Myanmar, Chaungtha Beach 
Achte gute Taten nicht gering, weil sie klein
und scheinbar unbedeutend sind.
Am Ende füllen auch winzige Wassertropfen
nach und nach ein großes Fass.

Patrul Rinpoche

Myanmar, Nyaungshwe 
Akzeptiert meine Worte erst, wenn ihr sie
für euch geprüft habt. Nehmt sie nicht an,
weil ihr mich verehrt.
Wer nur an mich glaubt und mich liebt,
wird letztlich keine Befreiung finden.
Diejenigen aber, die an die Wahrheit
glauben und entschlossen den Weg gehen,
werden am Ende erwachen.

Majjhima-Nikaya

Sri Lanka, Kandy, Lankatilaka  
Sieh diese ganze Welt
wie einen Stern in der Dämmerung,
eine Luftblase im Strom,
einen Blitz in einer Sommerwolke,
ein flackerndes Licht, einen Schatten
und einen Traum.

Buddha

Myanmar, Bagan 
Lass ruhen in großem, natürlichem Frieden
diesen erschöpften Geist, hilflos geschlagen
von Karma und neurotischen Gedanken
wie von der unbarmherzigen Gewalt
der wütenden Wogen im unendlichen Ozean
von Samsara.
Lass ruhen in großem, natürlichem Frieden.

Nyoshul Khen Rinpoche

Laos, bei Vientiane, Wat Xien Khuan 
Erleuchtung ist ein Ausdruck dafür,
dass jemand die den Erscheinungen
innewohnende Leerheit erkennt und
sie in ihrer So-heit, in ihrer ungreifbaren
Wunderbarkeit sieht. Namen oder Begriffe
sind lediglich willkürliche, äußere Zu-schreibungen, doch jener Zustand, in dem keine Trennung oder Dualität wahr-genommen wird, wird als Erleuchtung bezeichnet.

Prajnaparamita

Myanmar, Bagan